Frühe Spuren
Erst nach der Verkündung staatsbürgerlicher Rechte für die Juden in Preußen durch das Emanzipationsedikt von 1812 wurde es jüdischen Bürgern möglich, sich in Städten und auf dem Lande - so auch im damaligen Dorf Pankow - nach ihrem Belieben niederzulassen. Frühe Spuren jüdischen Lebens in Pankow können heute nur noch in Akten preußischer Behörden gefunden werden.
Daniel Itzig, Oberältester der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und preußischer Hofbankier, übernahm 1763 von der stark verschuldeten Hofrätin Müller den Pankower Gutshof mit dem "Amtshaus" (Berliner - / Ecke Breite Straße) und tilgte dafür ihre Schulden. Ein Jahr später verkaufte er das Anwesen weiter.
Daniel Itzig, Oberältester der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und preußischer Hofbankier, übernahm 1763 von der stark verschuldeten Hofrätin Müller den Pankower Gutshof mit dem "Amtshaus" (Berliner - / Ecke Breite Straße) und tilgte dafür ihre Schulden. Ein Jahr später verkaufte er das Anwesen weiter.
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§ 7. Die für Einländer zu achtende Juden hingegen sollen ... gleiche bürgerliche Rechte und Freiheiten mit den Christen genießen.
§ 10. Es steht ihnen frei, in Städten sowohl als auf dem platten Lande sich niederzulassen.
§ 11. Sie können Grundstücke jeder Art, gleich den christlichen Einwohnern, erwerben, auch alle erlaubten Gewerbe mit Beobachtung der allgemeinen gesetzlichen Vorschriften treiben.
§ 12. Zu der aus dem Staatsbürgerrechte fließenden Gewerbefreiheit, gehöret auch der Handel ...
Akte "Judenschulen" der Superindentur Berlin (1827 - 1864)
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